Deutsche Olympia-Mannschaft wird zu „Team Deutschland“

Veröffentlicht am: 4. April, 2017

Bei den kommenden Olympischen Winterspielen 2018 im südkoreanischen PyeongChang werden die Athleten und Athletinnen der deutschen Olympiamannschaft unter dem Namen Team Deutschland an den Start gehen. Mit dem neuen Logo auf der Brust soll das Einheitsgefühl verstärkt und der Öffentlichkeit als eine gemeinsame deutsche Mannschaft präsentiert werden.

 

Seit Anfang März ist klar: Die deutsche Olympiamannschaft wird zu „Team Deutschland“. Grund für diesen veränderten Markenauftritt war der Gedanke, den Athleten und Athletinnen auch abseits der Olympischen Spiele zu erhöhter Aufmerksamkeit und einem gesteigertem Ansehen zu verhelfen.

Die angemeldete Wort-Bildmarke soll auch zwischen den Olympischen Spielen verwendet werden, denn das Team Deutschland ist auch außerhalb der Wettkampftage eine Mannschaft. Das Team besteht immer: im Training, bei Wettkämpfen und schließlich auch beim Höhepunkt der Sportler, den Olympischen Spielen!

 

Emotional mit Würdigung der hervorragenden Leistungen der Mannschaft

Das neue Logo soll den Markenauftritt perfekt machen: Fokus liegt hierbei auf dem D, welches in den Nationalfarben gestaltet wurde. Die Geradlinigkeit des Designs steht symbolisch für den fairen und „sauberen“ Sport den die deutschen Athleten und Athletinnen ausüben.

Zusätzlich soll laut DOSB durch die fließende und runde Form Dynamik, Sympathie, Emotionalität und die Freude am Sport ausgedrückt werden. Des Weiteren wird durch das neue Logo der Teamgedanken in den Vordergrund gestellt und würdigt die hervorragenden Leistungen der Sportler angemessen.

 

Von der Idee bis zur Umsetzung: Gemeinsam an einem Strang gezogen

Die Fußball-Nationalmannschaft hat es vor zwei Jahren mit „Die Mannschaft“ vorgemacht und so entstand der Wunsch und die Idee auch für die deutsche Olympiamannschaft eine geschlechtergerechte Bezeichnung zu erschaffen. Der neue Name soll die Sportler vor allem in ihrem Sieges-vorhaben unterstützt.

Viele deutsche Athletinnen und Athleten waren an dem im März 2016 begonnenen Prozess zur Erschaffung der neuen Marke beteiligt. Somit wurde abgesichert, dass das Konzept auch wirklich authentisch ist und sich alle Sportler damit identifizieren können.

Moritz Fürste, Doppel-Olympiasieger und Direktor der zuständigen Agentur äußert sich dazu enthusiastisch in der Pressemitteilung vom 13. März 2017:

„Es hat unfassbar viel Spaß gemacht, die Marke ‚Team Deutschland‘ zu entwickeln, eine gemeinsame Haltung zu erarbeiten und dem Ganzen ein neues Gesicht zu geben, das widerspiegelt, was uns als Team ausmacht.“

Durch das Kölner Institut rheingoldwurde eine qualitative Marktforschung durchgeführt. In Zuge dessen wurden Gespräche mit Sommer- und Wintersportathleten, Nachwuchstalenten und erfahrenen Olympiateilnehmern geführt. Weitergehend wurden auch Interviews und Bemerkungen in sozialen Netzwerken von verschiedenen Sportlern in die Analyse mit einbezogen.

Ende 2016 gab es eine Umfrage für die Athletinnen und Athleten, indem sie zur Positionierung zur „Marke“ Stellung nehmen sollten. Von den 160 befragten Sportlern gaben 93% an, sich sehr stark mit der Positionierung der Marke zu identifizieren.

 

Begeisterung bei den Athleten der Olympiamannschaft

PyeongChang_2018_Winter_OlympicsDas neue Konzept sorgt für Begeisterung bei den deutschen Athleten: „Team Deutschland stellt die Athletinnen und Athleten in den Mittelpunkt, es verbindet und motiviert zugleich, das große Ziel die Olympische Spiele zu erreichen.“ verkündet Lisa Zimmermann, die Weltmeisterin im Ski-Freestyle, voller Vorfreude.

Auch Felix Loch, dreifacher Olympiasieger im Rodeln, freut sich über das neue Erscheinungsbild von Team Deutschland: „Ich bin stolz, Teil dieser super Truppe zu sein.

Team Deutschland vereint nicht nur die olympischen Sportler und Sportlerinnen. Auch die paralympische Mannschaft ist an dem Projekt beteiligt und wird mit derselben Kommunikation nach außen auftreten. Somit wird die Gleichrangigkeit von olympischen und paraolympischen Sportlern konstituiert.

 

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Quellen: Pressemitteilung Deutscher Olympischer Sportbund / WIPO Trademark Research (Romarin) / Markeneintrag beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA)

 

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