EUIPO und Europol starten Koalition gegen Produkt- und Marken-Piraterie

Veröffentlicht am: 8. September, 2016

EUIPO und Europol machen im Kampf gegen Produkt- und Markenpiraterie gemeinsame Sache. Dazu haben die beiden EU-Behörden eine Koalition gegen Verletzungen von Rechten des geistigen Eigentums ins Leben gerufen. Die Koordinierte Koalition gegen Verletzungen von Rechten des geistigen Eigentums – IPC3 wurde bereits in die bestehende Organisationsstruktur von Europol eingebettet.

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Um den Kampf gegen den Handel mit nachgeahmten und unerlaubt hergestellten Waren online und offline zu intensivieren, haben Europol und das Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) ihre Kräfte gebündelt und die Intellectual Property Crime Coordinated Coalition (Koordinierte Koalition gegen Verletzungen von Rechten des geistigen Eigentums – IPC3) ins Leben gerufen.

 

Die Aufgaben der Task-Force

Die IPC3 ist eine Stelle innerhalb von Europol, die operative und technische Unterstützung für Strafverfolgungsbehörden und andere Partner in der EU und darüber hinaus leisten wird. Im Zuge dessen sind die folgenden Maßnahmen geplant:

  • Unterstützung und Koordinierung grenzüberschreitender Ermittlungen;
  • Überwachung und Meldung von Trends und neuen Modi Operandi im Online-Handel mit gefälschten Produkten;
  • Verbesserung der Harmonisierung und Standardisierung von Rechtsinstrumenten und Arbeitsverfahren zur globalen Bekämpfung von Verletzungen von Rechten des geistigen Eigentums;
  • Sensibilisierung der Öffentlichkeit sowie der Strafverfolgungsbehörden und Angebot von Schulungen in diesem speziellen Fachgebiet.

Tasks-for-Intellectual-Property-Crime-Coordinated-Coalition-IPC3

(Mehr Informationen zur Task-Force finden Sie in dieser Infografik)

 

„Verletzungen von Rechten des geistigen Eigentums sind keine Straftaten ohne Opfer“

Verletzungen von Rechten des geistigen Eigentums sind keine Straftaten ohne Opfer. Die daran beteiligten kriminellen Netze erstrecken sich über die Grenzen der EU hinaus“, erklärt Rob Wainwright, Direktor von Europol.

Dank der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen dem EUIPO, den Strafverfolgungsbehörden und Vertretern des Privatsektors in ganz Europa und darüber hinaus können diese Straftaten wirksam untersucht und verfolgt werden. Die neu geschaffene IPC3 bietet die perfekte Gelegenheit, um weitere Synergien bei der Bekämpfung von Verletzungen von Rechten des geistigen Eigentums in der EU zu heben und unsere gegenwärtige Zusammenarbeit zu vertiefen.

Alle Informationen zum Bündnis finden Sie in der offiziellen Pressemitteilung.

 

Wird Ihr Geistiges Eigentum verletzt?

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Call-to-Action-Rueckruf-DE

 

Quelle: Pressemitteilung EUIPO

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